Welche Biostimulanzverfahren gibt es? – Die Übersicht

Es gibt viele Wege, um deiner Haut auf sanfte Weise zu mehr Frische und Festigkeit zu verhelfen. In der ästhetischen Kosmetik setzen wir besonders auf thermische Biostimulanzverfahren, die gezielt Wärme oder Licht einsetzen, um tief in der Haut etwas in Bewegung zu setzen.

Hier zeigen wir dir die wichtigsten Methoden – alle ideal für Gesicht, Hals und Dekolleté:

1. Radiofrequenz (RF)

  • Wirkung: Erwärmung der tieferen Hautschichten (Dermis) durch elektromagnetische Wellen
  • Effekt: Sofortige Straffung + langfristiger Kollagenaufbau
  • Einsatz: Bei schlaffer Haut, feinen Linien, zur Porenverfeinerung

2. HIFU (High-Intensity Focused Ultrasound)

  • Wirkung: Ultraschallwellen erzeugen punktuelle Hitze tief in der Haut
  • Effekt: Lifting ohne OP durch Stimulation des SMAS
  • Einsatz: Für Kinnlinie, Wangen, Stirn, Hals und Dekolleté

3. Fraktionierter Laser

  • Wirkung: Mikroskopisch kleine Hitzeschäden regen gezielt die Hauterneuerung an
  • Effekt: Reduktion von Falten, Poren und Pigmenten
  • Einsatz: Bei unebenem Teint, Aknenarben, sonnengeschädigter Haut

4. Nd:YAG-Laser

  • Wirkung: Monochromatisches Laserlicht (meist 1064 nm) dringt tief in die Dermis ein und wird bevorzugt von Hämoglobin absorbiert
  • Effekt: Gefäßkoagulation, verbesserte Mikrozirkulation und stimulierter Kollagenaufbau
  • Einsatz: Bei Rötungen, Teleangiektasien, diffusen Gefäßerweiterungen und zur Hautbildverbesserung
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